Donnerstag, 26. März 2026 um 19.00 Uhr Saal Landgasthof Ochsen, am Dorfplatz, Wölflinswil
Sehr geehrte Damen und Herren
Das Projekt Windpark Burg nimmt wieder Fahrt auf. An der Gemeindeversammlung vom 27.11.2025 in Oberhof orientierte der Gemeindeammann über den weiteren Fahrplan:
Einspracheverhandlungen anfangs 2026.
Orientierungsversammlung für die Bevölkerung (Termin noch offen).
Eine ausserordentliche Gemeindeversammlung zur Umzonung in eine Windparkzone Burg (Termin noch offen).
Eines unserer Kernanliegen bleibt der Schutz der Wasserversorgung unserer beiden Gemeinden Oberhof und Wölflinswil. Aus diesem Grund verbindet der Vorstand die kommende Generalversammlung mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung
Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. David Jäggi (Geologe) und Giuliano Sabato (Gemeindeamman, Wölflinswil) als Referenten gewinnen konnten. Sie werden aus ihrer Sicht die lokale Situation beleuchten. Details zu diesem Anlass folgen zeitnah per Flugblatt und Zeitungsinserat.
Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und eine engagierte Diskussion. Es gibt noch viel zu tun. Packen wir s an.
Donnerstag, 26. März 2026 um 20.00 Uhr Saal Landgasthof Ochsen, am Dorfplatz, Wölflinswil Türöffnung: 19.45 Uhr
Juralandschaft Burg / Risiken eines Windparks! Wasser, unser kostbarstes Gut in Zukunft! Wasserversorgung in Gefahr?
Das Projekt Windpark Burg nimmt seit anfangs Jahr 2026 wieder Fahrt auf. Was bedeutet dieser Eingriff für unsere Juralandschaft? Und vor allem: Wie sicher ist unser Trinkwasser in Oberhof und Wölflinswil in Zukunft noch?
Referenten
Dr. David Jäggi, Geologe
Giuliano Sabato, Gemeindeamman, Wölflinswil
Bilden Sie sich Ihre Meinung. Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und spannende Informationen.
Die Freie Landschaft Schweiz hat am 25. Juli 2025 gleich zwei Volksinitiativen bei der Bundeskanzlei eingereicht – unterstützt von zahlreichen Organisationen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Land. Auch wir vom Verein Pro Burg haben mitgeholfen, tausende Unterschriften zu sammeln und diesen Meilenstein mit möglich gemacht.
Waldschutz-Initiative: 112’000 Unterschriften für unsere grünen Lungen
Die Waldschutz-Initiative wurde mit über 112’000 gültigen Unterschriften eingereicht. Ihr Ziel: naturnahe Wälder vor Überbauung und Zerstörung zu schützen. Wälder sind mehr als Holzlieferanten – sie sind Lebensraum, Klimaregulator und Erholungsgebiet. Die Initiative will sicherstellen, dass wertvolle Waldgebiete nicht weiter unter den Druck von Bauprojekten geraten.
Gemeindeschutz-Initiative: 108’000 Stimmen für mehr Mitsprache
Auch die Gemeindeschutz-Initiative hat das notwendige Quorum deutlich übertroffen – mit 108’000 Unterschriften. Sie verlangt, dass Gemeinden und ihre Bevölkerung bei raumplanerischen Entscheiden, die das Ortsbild oder die Siedlungsstruktur stark betreffen, ein echtes Mitspracherecht haben. Damit sollen Bauprojekte mit weitreichenden Folgen demokratisch abgestützt werden.
Gemeinsam für eine lebenswerte Schweiz
Wir vom Verein Pro Burg sind stolz, Teil dieser breiten Bewegung gewesen zu sein. Unsere Mitglieder und Unterstützerinnen haben sich mit grossem Engagement für das Zustandekommen der beiden Initiativen eingesetzt. Dafür danken wir herzlich!
Der Weg ist noch nicht zu Ende – jetzt beginnt die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Anliegen, die uns alle angehen: der Schutz unserer natürlichen Lebensräume und eine echte Mitsprache in der Gestaltung unseres Lebensraums.
Wir bleiben dran – für Natur, Landschaft und Demokratie. Der Vorstand
Die Sammlung für unsere beiden Volksinitiativen ist im roten Bereich. Damit wir unser Sammelziel bis Ende Juli erreichen, müssen noch viel mehr Unterschriften gesammelt werden als bisher. Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.
Montag, 24. März 2025 um 19.30 Uhr Saal Landgasthof Ochsen, am Dorfplatz, Wölflinswil
Sehr geehrte Damen und Herren
Ein spannendes und ereignisreiches Vereinsjahr liegt vor uns.
Im Frühjahr 2021 hat der Verein Einsprache gegen das Baugesuch für den Windpark Burg erhoben. Solange in dieser Angelegenheit kein rechtskräftiger Entscheid vorliegt, sind alle weiteren Schritte beim Windpark Burg blockiert.
Weiter beschäftigt uns auch die Unterschriftensammlung für die
Waldschutz-Initiative und die Gemeindeschutz-Initiative.
Damit die Unterschriftensammlung erfolgreich abgeschlossen werden kann, braucht es in den letzten 3 Monate alle Kräfte, die uns zur Verfügung stehen.
An der Generalversammlung wird uns Daniel Schmitt vom Initiativkomitee über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte im Detail informieren.
Frau Lehmann, unsere Anwältin, hat uns seit Beginn engagiert und kompetent in rechtlichen Fragen vertreten und alle bisherigen Einsprachen verfasst. Da sie in naher Zukunft in Pension geht, haben wir frühzeitig die Zusammenarbeit mit einer neuen Anwaltskanzlei aufgenommen. So stellen wir sicher, dass die rechtlichen Angelegenheiten nahtlos und optimiert weitergeführt werden. In diesem Zusammenhang sind noch Anpassungen bezüglich der Vollmachten erforderlich. Dazu informieren wir Sie an der Generalversammlung.
Damit wir im Verein pro Burg auch dieses Jahr wieder voll handlungsfähig sind, legen wir Ihnen wieder einen Einzahlungsschein bei. Wir danken allen Spendern im Voraus für die Unterstützung.
Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und eine rege Diskussion an der Generalversammlung. Es gibt noch viel zu tun. Packen wir’s an.
Medienmitteilung Verein Pro Burg & Freie Landschaft
Der Schutz der Natur und der Volksrechte in der Schweiz sind durch mehr als 300 Windparkprojekte mit mehr als 1000 Windrädern bedroht. Am 30. Januar 2024 sind zwei Volksinitiativen zum Schutz der Natur und der Gemeinden lanciert worden.
Unterstützt von Gemeindepräsidenten, Grossräten und Kantonsrätinnen, Gemeinderäten, einem Nationalrat sowie Professoren, Naturschützern, Biologen, Rechtsanwältinnen und Denkmalpflegern lanciert der Verband Freie Landschaft Schweiz zwei Initiativen. Der Verein Pro Burg ist Mitglied von Freie Landschaft Schweiz und unterstützt die Vorhaben mit seinem Engagement.
Für den Schutz der Natur
Waldschutz-Initiative « Gegen die Zerstörung unserer Wälder durch Windturbinen »
Viele Windräder sollen mitten im Wald oder direkt am Waldrand errichtet werden – darunter auch der Windpark Burg auf dem Boden der Gemeinde Kienberg und Oberhof. Für jede im Wald installierte Windkraftanlage würde jedoch eine Fläche von einem Fussballfeld gerodet, oder ausserhalb des Waldes unwiederbringlich durch die schweren Baumaschinen verdichtet.
Der Wald ist nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für den Menschen lebenswichtig. Es ist ein gesamtes Ökosystembetroffen, welches durch den Bau von Windkraftanlagen in Wäldern bedroht wird. Windkraftanlagen töten Vögel und Fledermäuse und führen zu einem Verlust an Lebensraum für die Tierwelt.
Die lancierte Initiative verbietet keine Errichtung von Windkraftanlagen in der Schweiz, sondern verlangt, dass diese deutlich ausserhalb von Wäldern und Waldweiden geplant und gebaut werden. Die Natur braucht Schutz und darf nicht im Namen des Klimas vernichtet werden. Die Visualisierungen des Windparks Burg zeigen den massiven Eingriff in den Wald und die rundumliegenden Waldweiden. Der Windpark Burg wäre mit der Waldschutz-Initiative unvereinbar.
Gemeindeschutz-Initiative « Für den Schutz der direkten Demokratie bei Windpark-Projekten »
Viele Regionen im Jurabogen, im Mittelland, in den Voralpen und den Alpen sind von geplanten Windkraftanlagen betroffen. Windturbinen haben Auswirkungen auf die Landschaft der betroffenen Regionen und den Alltag der Menschen, die in der Umgebung leben. Deshalb muss den Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, über diese Projekte abzustimmen.
Derzeit wird versucht, das Recht, sich lokal gegen den Bau von Windkraftanlagen zu wehren, so weit wie möglich zu beschränken. Dank der Verfassungsgarantie dieser Initiative müssen auf Bundes- und Kantonsebene künftig kommunale Abstimmungen über Windkraftprojekte vorgesehen werden.
Die lancierte Initiative verbietet keine Errichtung von Windkraftanlagen in der Schweiz, sondern verlangt, dass diese einer verbindlichen Volksabstimmung unterzogen werden, und zwar in den betroffenen und stark beeinträchtigten Gemeinden. Eine solche Urnenabstimmung wäre in allen vom Windpark Burg betroffenen Gemeinden notwendig. Die Kienberger Bevölkerung hat den Windpark an einer Gemeindeversammlung bereits angenommen, in den anderen betroffenen Gemeinden wurde jedoch noch nie abgestimmt.